Pilzführung Kallenhardt Arnsberger Wald

SAUERLAND. Die Wälder im Naturpark Arnsberger Wald begeistern uns. Sie sind Balsam für die Seele. Auch finden wir es gut, dass in diesem wunderschönen Wald Biker, DiscGolfer, Pilzsucher und Wanderer in Ruhe Ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen können.

Die Wälder um Rüthen-Kallenhardt haben wir erst 2024 so richtig für uns entdeckt und eine schöne abwechslungsreiche Tour am BikePark entlang bis zur Köhlerhütte und zurück ausgekundschaftet.

Große Pilzrunde im Naturpark Arnsberger Wald

Mit 300m über NN und einigen Höhenverläufen ist die Tour gemäßigt anspruchsvoll. Die Länge der geführten Pilzwanderung beträgt ca. 4 km, kann aber dem Tourverlauf entsprechend bei Bedarf jederzeit angepasst werden. Die Dauer der Pilz-Tour beträgt 3,5 bis 4 Stunden und ist gerade für Pilzeinsteiger sehr gutgeeignet.

Treffpunkt/Parkplatz BikePark

Naturpark Arnsberger Wald
Schützenstraße 50
59602 Rüthen/Kallenhardt
Deutschland

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Weitläufige Buchenwälder mit eingestreuten Fichten dominieren. Gute Voraussetzungen hier Mykorrhiza-Pilze zu finden die gerade mit der Buche sehr gerne eine Partnerschaft eingehen. Das sind alle gängigen Röhrlingsarten, sowie viele Trichterlinge, Täublinge und Milchlinge.

Die Köhlerhütte lädt ein für eine kleine Rast und zur ersten Fundbesprechung.

Der Ausblick von der Köhlerhütte auf den Rüthener Ortsteil Kallenhardt lohnt den Weg und ist ein Genuss. Die Pilztour ist abwechslungsreich über Waldwege, Waldpfade und Schotterwege vorbei an Wiesen und Waldrändern.

Speisepilze die gefunden werden, kommen natürlich mit in den Sammelkorb. Aber Ziel der geführten Pilzwanderung ist nicht den Korb mit Speisepilze zu füllen, sondern etwas mehr in die Pilzwelt einzusteigen und mehr darüber zu erfahren welche Aufgaben Pilze im Kreislauf der Natur überhaupt haben und wie wichtig Sie für uns und das Gleichgewicht in der Natur sind.

Daraus lässt sich dann viel Interessantes für Pilzsuchende ableiten, die es ermöglichen, in Verbindung mit den Tipps und Tricks rund um das Pilzesuchen, den eigenen Kenntnisstand bei den Pilzarten kontinuierlich und sicher zu erweitern.

Essbare, ungeniessbare und giftige Pilzarten die im Naturpark Arnsberger Wald zuhause sind:

Essbare Pilze:

Maronenröhrling (sehr guter Speisepilz)
Rotfußröhrling (guter Speisepilz)
Frauentäubling (sehr guter Speisepilz)
dünnfleischiger Anis-Champignon (sehr guter Speisepilz)
Schopftintling (sehr guter Speisepilz)
Safranschirmling (sehr guter Speisepilz)
langstieliger Knoblauch-Schwindling (guter Würzpilz)
Hexenei (guter Speisepilz)
Lila Lacktrichterling (guter Speisepilz)
Waldfreundrübling (guter Speisepilz)
Flaschenstäubling (guter Speisepilz)
Kastanienbrauner Rübling (minderwertiger Mischpilz)

Ungeniessbare Pilze:

kurzröhriger Saftporling (ungenießbar)
schwarz gezähnelter Helmling (ungeniessbar)
Ockerfarbene Tramete (ungenießbar)
Fenchelporling (ungnießbar)
rotrandiger Baumschwamm (ungenießbar)
Zunderschwamm (ungenießbar)
striegelige Tramete (ungenießbar)
gemeiner Trompetenschnitzling (ungenießbar)
Herber Zwergknäueling (ungenießbar)
Brennender Rübling (ungenießbar)
Stinkmorchel (ungenießbar)

Giftige Pilze

gemeiner Gallenröhrling (giftig)
grünblättriger Schwefelkopf (giftig)
Nebelkappe (giftig)
Rosa Rettichhelmling (giftig)
Fliegenpilz (giftig)
grüner Knollenblätterpilz (tödlich giftig)
Sternsporiger Risspilz (tödlich giftig)